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Presseinformation Nr. 09/2013 - freigegeben zur Veröffentlichung

Diffamierungskampagnen als Ablenkungsmanöver!

Berlin/ Worms, 18.04.2013. Das Wahljahr 2013 hat an Fahrt aufgenommen. Deutlich wird das u. a. durch eine überzogene Kritik an den Berufsgruppen und  Institutionen der Versorgung/ Behandlung/ Betreuung. 

Öffentlichkeitswirksame Themen im Bereich Gesundheitspolitik gibt es viele: Vorwürfe über die  Übertriebene Anzahl von operativen Eingriffen werden laut, die  betrügerische Abrechnung von Leistungen durch Krankenhäuser und ambulant tätige Ãrzte wird angeprangert, die Fehlvergabe von Organen  medienwirksam aufgearbeitet und die Qualität der Pflege im ambulanten  und stationären Bereich bemängelt. Forderungen nach einer  Gesundheitspolizei kommen auf.

DGVP-Präsident Wolfram-Arnim Candidus macht seinen Standpunkt deutlich: "All die  Vorwürfe, Skandale und Diffamierungen werden dazu genutzt, um von den  mangelhaften Entscheidungen der Politik und der Kassen abzulenken. Damit wird die Öffentlichkeit getäuscht. Es gibt gravierende Mängel im  System, im Wesentlichen bedingt durch das Machtmonopol der Politik und  Kassen."

"Man muss den Tatsachen ins Auge sehen", so Candidus weiter. "Diese Fakten sind:

Die Verweigerungs- und Veränderungsstrategie der Kassen führt zur  Leistungsrationierung für die Kunden, also die Bürger, Versicherten und  Patienten.

Die Vertragsstrategien der Kassen be- und verhindern eine  partnerschaftliche Gestaltung der Versorgung/ Behandlung/ Betreuung der  Bürger und Vergütung der Behandelnden.

Gesundheitsökonomen haben immer mehr das Sagen und hinterlassen zunehmend einen  Scherbenhaufen in der ambulanten und stationären Diagnose, Therapie und  Pflege.

Prävention verkommt immer mehr zum Marketinginstrument der Kassen und dient nur sekundär den Beitragszahlern.

Die Strukturen des Gesundheitssystems sind nur mangelhaft an den regional  sehr unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen ausgerichtet.

Es besteht erheblicher Nachholbedarf an Unterstützung für die stationären  und ambulanten Einrichtungen zum Erhalt und Ausbau derer Funktionen. Das wird aber tot geschwiegen. Wir müssen von einem Investitionsstau von  ca. 40 Milliarden Euro bei den stationären Einrichtungen ausgehen.

Die meisten bürokratischen und teuren Funktionen im Gesundheitssystem  werden öffentlich nicht kritisch durchleuchtet. Zu nennen sind hier der  Gemeinsame Bundesausschuss, das InEK Institut für die pauschalierte  Vergütung der Leistungen der stationären Einrichtungen, der Medizinische Dienst der Krankenkassen als verlängerter Rationierungsarm der  gesetzlichen Krankenkassen, das IQWIG Institut für die  Kosten-Nutzen-Bewertungen, ausufernde Rabattverträge für Pharmaka,  Medikal- und Medizinprodukte. All das wird im Wahlkampf nicht oder nur  unzureichende thematisiert.

 

Candidus kritisiert weiter: "Die Unabhängigkeit und Freiberuflichkeit von  Medizinern scheint für die Kassen und die Politik - mit Unterstützung  durch Gewerkschaften und Sozialverbände - ein Dorn im Auge des  Gesundheitssystems zu sein."

 

"Seitens der Politik erfolgt keine nachhaltige Prüfung der Funktionen der  gesetzlichen Krankenkassen. Gerne zieht man sich darauf zurück, dass die Aufsichtsbehörde, das Bundesversicherungsamt (BVA), das regle. Doch  verhindern dessen Forderungen an die Krankenkassen und seine manchmal  sinnfreien Vorgaben eine effektive Leistung innerhalb der GKV. Die  Politik scheint aber auch kein nachhaltiges Interesse an der effizienten Leistung von BVA und Kassen zu haben."

Das gesamte Fehlverhalten der Politik und der Kassen führt zum Aufbau eines Misstrauens zwischen Bürger/ Versicherten/ Patienten und den  Berufsgruppen und Institutionen der Versorgung, Behandlung und  Betreuung. Ineffizienzen werden dadurch gefördert.

"Ich bin der festen Überzeugung, dass die Fortführung solcher Aussagen und  Maßnahmen seitens der Monopolisten - Politik und Kassen - zu einer  Zerschlagung des weltweit gut angesehenen deutschen Gesundheitssystems  führen muss. Deshalb fordern wir, dass Mediziner, Therapeuten,  Pflegemitarbeiter und Bürger sich gemeinsam für ein Miteinander  einsetzen, denn sonst werden die Kosten steigen, die Qualität sinken und die Rationierung wird zum Mittelpunkt der Zukunftssicherung", so das  Fazit des DGVP-Präsidenten Candidus.

Pressestelle Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten/ DGVP e.V. für Gesundheit

Tel: 06247-904 499 7

Fax: 06247-904 499 9

presse@dgvp.de

 

freigegeben zur Veröffentlichung

Die Verzögerungstaktik seiner privaten Krankenversicherung hat ihn fast das Leben gekostet, weil er wochenlang auf deren Zusage warten musste, die Kosten für eine dringend notwendige Operation zu übernehmen.

Horst G. kämpft für tausende Versicherte, die vergeblich auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld warten. Oft müssen sie klagen, werden durch die Gerichtsinstanzen getrieben und verlieren buchstäblich die Existenz.

Er kämpft für Menschen wie Ingrid G., die seit einem Unfall vor sechzehn Jahren teilweise gelähmt ist und darauf wartet, dass ihre Versicherung zahlt. Doch die weigert sich bis heute, die Beschwerden als Unfallfolge anzuerkennen.

Horst G. hat wenige Verbündete in seinem Kampf gegen eine Lobby, die sich gegen Kritik und Einflussnahme von außen fast vollständig abgeschottet hat. Trotzdem konnte er schon erste Erfolge erzielen. Er hat erreicht, dass Versicherte jetzt leichter vor Gericht gehört werden. Und er kämpft weiter.

Die Versicherungen€ sagt er, sollen endlich an die Leine gelegt werden.

€ (http://www.swr.de/betrifft/betrifft-versichert-verschaukelt-gericht/-/id=98466/nid=98466/did=9517676/1o93mz9/index.html)

 

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